Weniger Drama, mehr Geburt: 10 Fehler, die sensible Frauen bei der Vorbereitung machen - und wie du sie spielend umgehst

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Weniger Drama, mehr Geburt: 10 typische Fehler in der Geburtsvorbereitung für sensible Frauen – und wie du sie vermeidest

 

Ich sag’s dir ehrlich:

Auch ich habe einige dieser Fehler gemacht.

Nicht, weil ich uninformiert war.

Sondern weil ich dachte: „Ach, das passiert doch nur den anderen.“

Spoiler: Tut es nicht.

 

Wenn du (hoch)sensibel bist, weißt du:

Wir spüren intensiver.

Wir denken tiefer.

Wir verarbeiten länger.

 

Und genau das kann in der Geburtsvorbereitung unnötiges Drama erzeugen.

Nicht, weil wir schwach sind.

Sondern weil unser Nervensystem schneller anspringt.

 

Die gute Nachricht?

Jeder dieser Fehler ist korrigierbar.

 

1. Angst ignorieren statt sie zu regulieren

 

Ängste wegzuschieben funktioniert ungefähr so gut wie ein Strandball unter Wasser zu drücken.

Er kommt zurück. Mit Schwung.

Sensible Frauen spüren Bedrohung früher.

Und intensiver.

Wenn du deine Angst nicht regulierst, übernimmt sie die Führung.

Besser: Nicht Angst „wegmachen“ ... sondern dein Nervensystem beruhigen.

 

Schreib deine Sorgen auf.

Unterscheide zwischen realer Information und Katastrophenfilm.

Und trainiere Regulation (Atem, Hypnose, Körperanker).

Geburt ist kein Mut-Test.

Sie ist ein Sicherheitsprozess.

 

Wenn dein System gerade hochfährt:

Leise Unterstützung finden

(Dauer: ca. 6 Minuten · ideal abends)

 

2. Nur Informationen sammeln, aber keine Regulation trainieren

 

Viele Frauen wissen alles über Geburtsphasen –

aber nicht, wie sie ihren Körper aus Alarm zurückholen.

Wissen beruhigt nur begrenzt.

Sicherheit entsteht im Körper.

 

Besser:

Ja, informiere dich.

Aber trainiere parallel:

– Atmung unter Stress

– Entspannung bei Geräuschen

– innere Schutzbilder

– Regulation bei Kontrollverlust

 

Geburt ist kein Theorietest.

Sie ist ein Regulationsprozess.

 

3. Sich von allen Meinungen verunsichern lassen

 

Instagram. Freundinnen. Schwiegermutter.

Hebamme. Podcast.

Zu viele Stimmen = zu wenig innere Klarheit.

Und dein sensibles System liebt Klarheit.

 

Besser:

Schreib dir auf, was dir wirklich wichtig ist.

Nicht, was „man“ macht.

Ein Geburtsplan ist kein starres Dokument.

Er ist ein Orientierungspunkt für dein Nervensystem.

 

4. Sich auf Schmerz fixieren

 

Ja, Geburt ist intensiv.

Aber wenn dein Gehirn „Gefahr!“ ruft,

spannt dein Körper an.

Angst → Anspannung → mehr Schmerz.

Das ist kein esoterisches Konzept,

sondern Neurobiologie.

Besser:

Trainiere, Wehen als Wellen zu interpretieren...nicht als Bedrohung.

Hypnose hilft, Reize neu einzuordnen.

Du nimmst Intensität nicht weg. Du veränderst ihre Bedeutung.

 

5. Perfektionismus in der Vorbereitung

 

Die perfekte Kliniktasche.

Der perfekte Geburtsplan.

Die perfekte Atemtechnik.

Perfektionismus ist oft nur getarnte Kontrollangst.

Und Kontrolle ist in der Geburt begrenzt.

Besser:

Fokussiere dich auf das, was wirklich zählt:

– Regulation

– Vertrauen

– Flexibilität

Unperfekt reguliert ist besser als perfekt verkrampft.

 

6. Den Partner nicht einbinden

 

Viele sensible Frauen denken: „Ich muss stark sein.“

Nein. Geburt ist Co-Regulation.

Wenn dein Partner weiß, wie er dich atmen lässt,

wann er dich schützt, wie er dich stabilisiert,

dann arbeitet euer Nervensystem zusammen.

Und das ist Gold wert.

 

7. Mentale Stärke mit positiven Sprüchen verwechseln

 

Affirmationen sind nett.

Aber sie ersetzen kein Nervensystem-Training.

„Ich schaffe das“ wirkt nur,

wenn dein Körper nicht im Alarmmodus ist.

Besser:

Trainiere gezielt:

– Entspannung bei innerer Unruhe

– Sicherheit bei Kontrollverlust

– Fokus trotz Reizüberflutung

Mentale Stärke ist trainierbar.

Wie ein Muskel.

 

8. Die eigene Sensibilität als Problem sehen

 

Viele sensible Frauen denken:

„Ich bin wahrscheinlich zu empfindlich für Geburt.“

Falsch.

Du reagierst intensiver,

aber du kannst auch intensiver regulieren.

Deine Sensibilität ist kein Hindernis.

Sie ist ein Verstärker.

Die Frage ist nur: Verstärkt sie Angst oder Sicherheit?

 

9. Extreme Erwartungen

 

„Es muss traumhaft werden.“

Oder: „Es wird sicher schrecklich.“

Beides setzt dein System unter Druck.

Geburt ist kein Instagram-Event.

Sie ist ein physiologischer Prozess mit eigener Dynamik.

Besser:

Offen bleiben.

Flexibel bleiben.

Reguliert bleiben.

 

10. Dich selbst nicht priorisieren

 

Wenn du dich vor der Geburt schon permanent überforderst,

startest du erschöpft.

Und ein erschöpftes Nervensystem reagiert schneller mit Alarm.

Besser:

Plane echte Pausen ein.

Reduziere Termine.

Schütze deine Energie.

Selbstfürsorge ist kein Luxus.

Sie ist Geburtsvorbereitung.

 

Wenn du weniger Drama und mehr innere Sicherheit willst

 

Viele dieser Fehler entstehen nicht aus Unwissenheit.

Sie entstehen aus fehlender Regulation.

Deshalb habe ich die HypnoEdition neu ausgerichtet.

Nicht als „Motivationskurs“.

Sondern als strukturiertes Nervensystem-Training für sensible Frauen.

 

Du lernst nicht, angstfrei zu sein.

Du lernst, trotz Angst reguliert zu bleiben.

Und das verändert Geburt.

 

Standard-Geburtsvorbereitung oder nervensystembasierte Vorbereitung?

 

Viele Frauen merken irgendwann:

„Irgendwie passt das klassische Format nicht ganz zu mir.“

 

Hier findest du eine ehrliche Gegenüberstellung.

 

🌿 Standard-Geburtsvorbereitung

 

  • Fokus auf Ablauf & Fakten
  • Gruppenformat
  • Viel Information in kurzer Zeit
  • Atemtechniken & Geburtspositionen
  • Vorbereitung auf „den idealen Verlauf“
  • Oft lautere Dynamik (Kursraum, Austausch, Tempo)
  • Wenig Fokus auf individuelle Reizverarbeitung

 

Das ist nicht falsch.

Für viele Frauen funktioniert es gut.

Aber für sensible Nervensysteme kann es manchmal zu viel sein.

 

🌙 HypnoEdition – nervensystembasierte Geburtsvorbereitung

 

  • Fokus auf Regulation statt reiner Information
  • Selbstlernformat im eigenen Tempo
  • Training unter Stress-Simulation (Klinikreize, Kontrollverlust)
  • Hypnose zur Stabilisierung des autonomen Nervensystems
  • Schutz- und Grenzarbeit für sensible Frauen
  • Vorbereitung auf verschiedene Geburtsverläufe
  • Ruhige, reizreduzierte Struktur

 

Hier geht es nicht darum, „perfekt zu gebären“.

Sondern darum, reguliert zu bleiben, auch wenn es intensiv wird.

 

Der eigentliche Unterschied

 

Der Standardkurs fragt:

„Was passiert bei der Geburt?“

 

Die HypnoEdition fragt:

„Wie bleibt dein Nervensystem stabil, wenn es passiert?“

 

Und genau das ist für sensible Frauen oft der entscheidende Punkt.

 

Für wen welcher Weg sinnvoll ist

 

Ein Standardkurs passt gut, wenn:

 

  • du Gruppenenergie magst
  • du dich durch Austausch stärkst
  • du dich bei viel Input sicher fühlst

 

Die HypnoEdition passt gut, wenn:

 

  • du schnell überreizt bist
  • du nachts viel grübelst
  • du Angst vor Kontrollverlust hast
  • du im Pyjama lernen willst
  • du Regulation statt Tschakka suchst

 

Mehr zur HypnoEdition erfahren

 

 

Mein Fazit für dich

 

Du bist nicht dramatisch.

Du bist fein eingestellt.

Wenn du deine Sensibilität als Ressource nutzt

und dein Nervensystem vorbereitest,

dann kann Geburt weniger Kampf

und mehr Prozess sein.

Nicht perfekt.

Nicht planbar.

Aber getragen.

 

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Dieser Artikel wurde verfasst von Bettina Müller-Farné, Herausgeberin des Liebenswert Magazins.

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