Kinderwunschbehandlung im Ausland: Warum Spanien für viele Frauen sicherer ist

Veröffentlicht am 15. Januar 2026 um 07:00
Warum immer mehr Frauen über eine Kinderwunschbehandlung im Ausland nachdenken

Warum immer mehr Frauen über eine Kinderwunschbehandlung im Ausland nachdenken

 

Wenn Frauen über Kinderwunschbehandlung sprechen,

klingt das oft nach Zahlen, Diagnosen, Laborwerten.

 

Aber die Wahrheit ist: Dahinter steckt immer eine Geschichte.

Ein Herz, das hofft. Ein Körper, der müde ist.

Und ein Kopf, der irgendwann einfach Klarheit will.

 

Viele deutschsprachige Frauen – besonders hochsensible Frauen – kommen irgendwann an diesen Punkt:

„So wie es hier läuft, fühlt sich das für mich nicht richtig an.“

 

Vielleicht weil:

 

  • sie sich im deutschen System nicht wirklich gesehen fühlen,
  • die Abläufe streng, starr oder schwer zugänglich wirken,
  • sie emotional mehr Halt bräuchten, als eine übervolle Praxis bieten kann,
  • oder weil ihre Fragen nach Alternativen immer wieder mit einem „Das geht hier nicht“ beantwortet werden.

 

Und genau da beginnt etwas Wichtiges:

der Blick über die Grenzen.

 

Nicht aus Trotz. Nicht aus Ungeduld.

Sondern aus einem tiefen, sehr menschlichen Bedürfnis nach Möglichkeiten.

Nach Optionen, die nicht von Gesetzen begrenzt sind.

Nach Behandlungen, die in Deutschland nicht erlaubt oder nur eingeschränkt machbar sind.

 

Und nach einem Gefühl, das hochsensible Frauen oft ganz klar spüren:

„Ich brauche einen Ort, der sich für mich sicherer anfühlt.“

 

Für viele beginnt die Suche mit einer simplen Frage:

„Gibt es irgendwo auf der Welt einen Platz, an dem meine Kinderwunschreise anders (leichter, klarer, hoffnungsvoller) sein könnte?“

Die Antwort lautet überraschend oft: Ja.

Und dieser Gedanke öffnet Türen.

Nicht nur zu anderen Ländern, sondern auch zu anderen Wegen, anderen Möglichkeiten und manchmal auch zu einer ganz neuen Hoffnung.

 

 

Kinderwunschbehandlung im Ausland

 

Warum gehen viele Frauen für eine Kinderwunschbehandlung ins Ausland?

Weil dort medizinisch mehr möglich ist, Abläufe klarer sind und viele Frauen sich emotional besser begleitet fühlen als im deutschen System.

Was ist in Spanien erlaubt, was in Deutschland nicht geht?

Unter anderem Eizellspende, ROPA-Methode und PGT-A (im Deutschen oft PID-A genannt).

Wie viele Reisen sind nötig?

Meist 1–3 Reisen. Viele Untersuchungen können vorab in Deutschland stattfinden.

Ist das für hochsensible Frauen geeignet?

Ja – gerade klare Abläufe, feste Ansprechpartnerinnen und ruhige Kommunikation wirken entlastend auf das Nervensystem.

 

 

Die wahren Gründe, warum Frauen eine Behandlung im Ausland suchen

 

Wenn Frauen anfangen, über eine Kinderwunschbehandlung im Ausland nachzudenken, hat das selten nur einen Grund. Oft ist es eine Mischung aus Emotionen, Erfahrungen, Grenzen...und einem leisen inneren Wissen: 

„Hier komme ich nicht weiter.“

 

Was Frauen emotional spüren...

Viele meiner Leserinnen beschreiben ähnliche Momente:

 

„Ich fühle mich in Deutschland wie eine Nummer.“

„Ich brauche eine ruhigere, klarere Begleitung.“

„Ich wünsche mir ein Team, das mich versteht – nicht nur meine Werte.“

„Ich habe das Gefühl, dass meine Optionen hier begrenzt sind.“

 

Vor allem hochsensible Frauen spüren diese Grenzen früher und deutlicher.

Für sie ist Kinderwunschbehandlung nicht nur ein medizinisches Projekt.

Viel mehr eine Reise des eigenen Nervensystems, voller Unsicherheit, Hoffnung und Feinfühligkeit.

 

Doch neben den emotionalen Gründen gibt es auch ganz klare sachliche Gründe, über die viele Frauen erst sprechen, wenn sie spüren, dass sie verstanden werden.

 

Was medizinisch wirklich den Unterschied macht

 

Viele Frauen entscheiden sich nicht deshalb für Spanien, weil es „schöner“ ist sondern weil dort schlicht mehr möglich ist als in Deutschland.

 

Zum Beispiel Behandlungen, die in Deutschland gar nicht erlaubt oder nur stark eingeschränkt möglich sind:

 

  • PGT-A (Chromosomenanalyse von Embryonen) – im deutschsprachigen Raum oft als PID oder PID-A bezeichnet
  • Eizellspende
  • ROPA-Methode für gleichgeschlechtliche Paare
  • Weiterkultivierung aller Embryonen bis Tag 5 (Blastozystenstadium)

 

Diese Optionen entscheiden oft darüber, ob ein Paar eine realistische Chance auf Erfolg hat oder im deutschen System wieder und wieder scheitert.

Mehr medizinische Flexibilität und individuellere Behandlungspläne

 

Spanische Kliniken dürfen medizinisch freier entscheiden,

z. B.:

 

  • wie viele Eizellen befruchtet werden
  • welche Embryonen weiterkultiviert werden
  • welche Labortechniken angewendet werden dürfen

 

Dadurch können Ärztinnen und Ärzte viel präziser auf die Situation einer Frau eingehen.

 

Höhere Transparenz und Vorhersehbarkeit

 

Für viele Frauen bedeutet eine Behandlung im Ausland:

 

  • klare Zeitplanung
  • feste Ansprechpartner
  • weniger Bürokratie
  • mehr Raum für Fragen
  • und eine Atmosphäre, die weniger stressend wirkt

 

Für hochsensible Frauen ist das oft der entscheidende Unterschied.

 

Diese Kombination aus emotionalen Bedürfnissen und medizinischen Möglichkeiten sorgt dafür, dass sich viele Frauen zum ersten Mal seit langer Zeit wieder ernst genommen fühlen.

 

Doch bevor sie eine Entscheidung treffen, möchten sie eines unbedingt wissen:

„Wie läuft so eine Behandlung im Ausland eigentlich ab – Schritt für Schritt, ohne Überraschungen?“

 

Der gesamte Ablauf einer Kinderwunschbehandlung im Ausland:

klar, transparent und ohne Überraschungen

 

Für viele Frauen fühlt sich eine Behandlung im Ausland im ersten Moment riesig an.

Ein neues Land. Eine fremde Sprache. Andere Abläufe.

Doch sobald sie den Prozess Schritt für Schritt verstehen, entsteht oft etwas, das im deutschen System lange gefehlt hat:

Ruhe. Orientierung. Sicherheit.

 

Im Folgenden findest du den genauen Ablauf.

Einfach damit du weißt, was dich erwartet und warum Spanien für viele Frauen plötzlich nicht mehr kompliziert, sondern erstaunlich klar wirkt.

 

1. Der erste Kontakt – meist unkomplizierter, als viele denken

 

Bevor irgendetwas Medizinisches passiert, steht ein ganz einfacher Schritt:

eine unverbindliche Erstanfrage.

Wichtig (und ehrlich):

Nicht jede Klinik in Spanien hat ein deutschsprachiges Team!

Englisch sprechen aber alle.

Einige Kliniken – wie Vida Fertility, mit der ich für diesen Artikel zusammenarbeite – haben eine eigene deutsche Abteilung.

 

Karine Gautron von Vida beschreibt es so:

"Nicht alle Kliniken haben eine deutsche Abteilung – Vida Fertility aber schon: mit einer in Deutschland geborenen und aufgewachsenen medizinischen Direktorin und vier muttersprachlichen deutschen Koordinatorinnen.

Beim ersten Kontakt (E-Mail oder Telefon) wirst du mit deiner Koordinatorin verbunden, die viele deiner Fragen schon im Vorfeld klärt und die erste medizinische Beratung mit dem behandelnden Arzt organisiert.

 

Ein wichtiger Punkt, der für viele Frauen sofort entlastend ist:

Gemeinsam mit deiner Koordinatorin bereitest du die Beratung vor, indem du bereits vorhandene Ergebnisse, Befunde und Berichte zusendest. So müssen Untersuchungen nicht unnötig wiederholt werden.

 

Und dann kannst du wählen:

Online-Beratung (für viele der Einstieg)

oder Beratung vor Ort in der Klinik (für Frauen, die die Klinik kennenlernen, das Team treffen und Tests direkt vor Ort machen möchten)

Einige Patientinnen bevorzugen bewusst die Vor-Ort-Option, weil sie dann „alles an einem Ort“ erledigen können. Ganz einfach ohne sich in Deutschland um jeden einzelnen Schritt kümmern zu müssen."

 

2. Die medizinische Erstberatung – online oder vor Ort

 

In diesem Gespräch wird zum ersten Mal richtig strukturiert.

Und genau hier trennt sich oft „ich habe ein Gespräch“ von „ich habe Orientierung“.

 

Dr. Katharina Spies von Vida Fertility bringt es auf den Punkt:

„Wir gehen die gesamte medizinische und fertilitätsbezogene Vorgeschichte durch, überprüfen alle bisherigen Ergebnisse. Ich erkläre dann, welche Untersuchungen noch fehlen und warum, und welche Behandlungsmöglichkeiten die Patienten mit konkreten Wahrscheinlichkeitsraten für ihren speziellen Fall haben – in völliger Transparenz.“

 

Was hier passiert, ist mehr als ein medizinisches Gespräch. Es ist ein Sortieren.

 

Was ist wirklich relevant?

Was fehlt noch – und warum?

Welche Optionen gibt es, realistisch betrachtet?

Was passt zu eurer Familienplanung?

Und was ist Wunschdenken – und was ist machbar?

 

Dr. Spies ergänzt, dass auch die Wünsche der Patientinnen sehr konkret besprochen werden – inklusive einer ehrlichen Prüfung, ob diese realistisch sind. Und am Ende wird häufig bereits ein erster Zeitplan skizziert, angepasst an die Verfügbarkeit der Patientin für eine Reise nach Spanien.

 

Dauer & Vorbereitung:

Die Konsultation dauert laut Dr. Spies je nach Fall 45 bis 60 Minuten und wird im Voraus gemeinsam mit der Koordinatorin vorbereitet. Manche Patientinnen bringen viele Befunde mit, andere fast keine. Manche möchten Basis-Tests vorab machen, andere lieber erst sprechen und dann gezielt nachtesten. Wieder andere kommen direkt in die Klinik, um alles an einem Tag zu erledigen.

Und auch hier ist etwas wichtig, das hochsensible Frauen oft sofort beruhigt: Flexibilität ohne Druck!

 

Einige Frauen wissen direkt nach dem Gespräch, wie sie starten wollen.

Andere brauchen Zeit.

Beides ist normal.

 

Bei einer eigenen IVF bittet Vida Patientinnen in der Regel, innerhalb der nächsten sechs Monate eine Entscheidung zu treffen. Nicht als Druckmittel, sondern weil Diagnostik und Tests sonst an Aussagekraft verlieren können.

 

Dr. Katharina Spies, Vida Fertilty, medical director, medizinische Leitung

Dr. Katharina Spies,

Medizinische Leitung bei Vida Fertility

3. Fehlende Untersuchungen & das administrative Dossier

 

Dieser Schritt klingt trocken, ist aber in Wahrheit häufig der entscheidende Hebel, wenn Frauen nach mehreren Fehlversuchen ins Ausland wechseln.

 

Dr. Spies sagt dazu:

„Dieser Schritt ist sehr wichtig, da die meisten unserer Patientinnen nach mehreren fehlgeschlagenen Zyklen nach Spanien kommen und wir genau sehen möchten, was wir besser oder anders machen können, um ein erfolgreiches Ergebnis zu erzielen.“

 

Konkret bedeutet das:

Die Patientin erhält eine Liste der Untersuchungen, die noch fehlen. Je nach Fall Bluttests, gynäkologische Untersuchungen oder auch Untersuchungen beim Partner. Nach dem ersten Besuch wird diese Liste bei Bedarf personalisiert, je nach Diagnose.

Viele dieser Untersuchungen können zu Hause durchgeführt werden.

Und hier kommt ein Punkt, der für viele Frauen in Deutschland nervig ist:

Rezepte erneuern, Termine bekommen, Wartezeiten.

 

Vida beschreibt zwei Wege, die Frauen häufig wählen:

Untersuchungen in Deutschland nachholen (mit klarer Liste und Gültigkeitsdauer)

oder für einen Tag nach Spanien kommen und alle Untersuchungen dort gebündelt durchführen lassen

 

Zusätzlich arbeitet Vida laut Dr. Spies mit deutschen Laboren zusammen, die die Verschreibungen akzeptieren – sodass nicht immer eine erneute Verschreibung in Deutschland nötig ist.

 

Und ja: Hochsensible Frauen spüren diesen Schritt oft wie ein Nervensystem-Signal:

Ein klarer Plan beruhigt!

 

4. Das personalisierte Medikamentenprotokoll

 

Sobald die medizinische Akte vollständig ist, kann der Arzt den Behandlungsplan ausarbeiten.

 

Natasa Tuñon, Leiterin der Patientenbetreuung bei Vida Fertility, erklärt:

"Je nach Fall und Verfügbarkeit der Patientin beginnt die Klinik entweder im natürlichen Zyklus oder steuert den Zyklus mit der Pille. Man kann sofort starten oder zunächst einen Scheinzyklus bzw. einen Biopsiezyklus durchführen."

 

Der entscheidende Punkt:

Die Patientin erhält ein detailliertes Protokoll, in dem sie bereits im Voraus weiß, was an welchem Tag passiert. Dadurch kann sie ihre Kontrolltermine (Ultraschall, Bluttests) zu Hause koordinieren.

 

Und jetzt kommt etwas, das viele Frauen nicht erwarten (und oft unglaublich entlastend finden):

Während dieser ganzen Zeit bleibt die Koordinatorin (Natasa oder eine Kollegin) fast täglich in Kontakt, um den Zyklus zu verfolgen und Fragen zu beantworten.

Für viele entsteht an dieser Stelle ein völlig neues Gefühl:

„Ich werde als Person gesehen – nicht als Standardfall.“

 

 

5. Die Reise nach Spanien – klare Zeitplanung statt Chaos

 

Eine der größten Sorgen: „Wie plane ich das alles?“

Und ja: Planung ist hier wirklich entscheidend.

Gerade wenn man nicht „mal eben“ zwei Tage flexibel sein kann.

Aus Vida-Sicht gilt: Wenn du eine Klinik in Spanien suchst, achte darauf, dass sie diese Art der Planung anbietet:

 

  • Termine in Deutschland (Ultraschall/Blut) frühzeitig einplanbar
  • Aufenthalt in Spanien mit klaren Zeitfenstern planbar
  • enge Kommunikation, falls der Zyklus minimal abweicht

 

Und hier kommt ein Satz, der so banal klingt...aber so wahr ist:

Dein Körper ist keine Maschine!

 

Zyklen können kürzer oder länger sein.

Deshalb ist es sinnvoll, für die Eizellentnahme mehrere Tage in Spanien einzuplanen.

Für den Partner muss das nicht immer gelten. Vor allem dann nicht, wenn er bereits eine Spermaprobe in der Klinik hinterlassen und einfrieren lassen konnte.

Und auch bei einem Transfer wird empfohlen, mindestens einen Tag vorher vor Ort zu sein (Transport, kurzfristige Änderungen...du willst da nicht mit Stress starten).

Gute Kommunikation ist hier wirklich der Schlüssel. Dann wird „Ausland“ plötzlich… machbar.

 

 

6. Die klinische Phase in Spanien

 

Auch hier: kein Standard. Denn Kinderwunsch ist nie Standard!

 

Dr. Spies sagt:

„Da es so viele Fälle gibt, gibt es kein Standardprotokoll für den Aufenthalt der Patientin in Spanien.

Für eine Eizellentnahme werden Patientinnen in der Regel gebeten, bereits für die letzte Ultraschalluntersuchung in Spanien zu sein, damit die Klinik die Follikel selbst überwacht und die Freigabe für die Auslösespritze geben kann."

 

Die Befruchtung erfolgt je nach Situation:

 

  • mit frischem Sperma
  • gefrorenem Sperma
  • oder Spendersamen

 

Bei einem gefrorenen Transfer können Patientinnen oft schon am nächsten Tag wieder nach Hause.

Bei einem frischen Transfer bleiben sie in der Regel bis Tag 5 (Blastozystentransfer).

 

Natasa ergänzt:

"Bei einer Eizellspende ist es ideal, wenn das Sperma bereits in der Klinik vorliegt.  Dann muss die Patientin oft nur für den Transfer anreisen.

Nach der Befruchtung „passiert das Wunder im Labor“ (ich liebe diese Formulierung, weil sie medizinisch stimmt und menschlich bleibt):

Die Embryonen bleiben bis zum Blastozystenstadium (Tag 5 oder 6) im Inkubator. Embryonen, die dieses Stadium erreichen, können transferiert oder kryokonserviert werden – mit oder ohne Biopsie, je nachdem, ob eine PID/PID-A (PGT) geplant ist."

 

 

7. Follow-up und Betreuung bis zur 12. Schwangerschaftswoche

 

Viele Frauen denken, nach dem Transfer endet alles.

Aber gute Kliniken sehen das anders.

 

Natasa sagt:

„Viele unserer Patienten denken zunächst, dass die Behandlung oder Nachsorge mit dem Embryotransfer endet, aber das ist keineswegs der Fall.“

 

Medizinisch erhalten Patientinnen Medikamente bis zum dritten Schwangerschaftsmonat.

Administrativ enthalten Eizellspendeprogramme bei Vida eine 12-wöchige Schwangerschaftsgarantie.

Und die Patientenbetreuung bleibt in Kontakt – oft sogar über die Schwangerschaft hinaus.

Natürlich: Sobald die Schwangerschaft bestätigt ist, geht die Patientin zur regulären Frauenärztin in ihrem Heimatland.

Aber: Die Klinik bleibt ansprechbar.

Und allein das ist für viele hochsensible Frauen der Unterschied zwischen „ich halte durch“

und „ich fühle mich getragen“.

 

 

Deutschland vs. Spanien: Was sich wirklich unterscheidet

 

Wenn Frauen über eine Kinderwunschbehandlung im Ausland nachdenken,

fällt ein Satz auffallend oft:

 

„In Spanien läuft das irgendwie… anders.“

 

Viele können es anfangs nicht genau benennen.

Es ist ein Gefühl aus:

mehr Klarheit...mehr Möglichkeiten...mehr Ruhe...weniger Bürokratie...

und einem anderen Umgang mit Patientinnen.

 

Unterschied in der Atmosphäre und Kommunikation

 

In Deutschland erleben viele Frauen ein System, das korrekt, aber oft distanziert wirkt.

Termine sind knapp. Fragen müssen schnell gestellt werden.

Und viele hochsensible Frauen spüren deutlich:

„Ich bin medizinisch gut aufgehoben, aber emotional falle ich durch alle Raster.“

 

In Spanien berichten Frauen dagegen oft:

 

  • mehr Zeit im Erstgespräch
  • klarere Abläufe
  • freundlichere, wärmere Kommunikation
  • feste Ansprechpartnerinnen
  • weniger Hektik, weniger „Durchschleusen“

 

Für hochsensible Frauen macht das den entscheidenden Unterschied:

Sie brauchen nicht mehr Technik sondern mehr menschliche Orientierung.

 

Unterschied in den medizinischen Möglichkeiten

 

Hier ist es wichtig, ganz sauber zu bleiben: Spanien ist nicht „besser“, weil es weiter wäre – sondern weil Deutschland rechtlich stark eingeschränkt ist.

 

Vida beschreibt es sehr klar:

"Weil es in Deutschland illegal ist, sind Eizellspende und IVF mit PID (PGT/PID-A) zwei der Hauptgründe, warum deutsche Frauen nach Spanien gehen. Die ROPA-Methode ist ebenfalls verboten, wird aber seltener nachgefragt (schlicht, weil es weniger Fälle gibt)."

 

Natasa erklärt dazu:

„Die seit 1988 offene Gesetzgebung in Spanien verschafft uns nicht nur eine fundierte klinische Erfahrung, sondern wir kennen auch die langfristigen Ergebnisse – mit einer eindeutig positiven Bilanz: glückliche Familien und gesunde Babys – heute Erwachsene –, von denen jedes seine eigene Geschichte zu erzählen hat.“

 

Dr. Spies weist außerdem auf einen Punkt hin, den viele unterschätzen:

"Bestimmte Einschränkungen in Deutschland können sich indirekt auf Erfolgsraten auswirken. Zum Beispiel, wenn nicht alle Eizellen befruchtet werden dürfen oder Embryonen nicht konsequent bis Tag 5 kultiviert werden."

Denn: Die Entwicklung bis zur Blastozyste ist eine Art erste natürliche Auswahl – sie zeigt oft schon im Labor, welche Embryonen das Potenzial haben, weiterzugehen.

 

 

Unterschied in Flexibilität und Individualisierung

 

Viele Frauen erleben in Deutschland starre Protokolle, wenig Spielraum, wenig Anpassung.

In Spanien haben Kliniken in der Regel mehr Freiheit, Entscheidungen situativ zu treffen und das wird für Frauen relevant, die reisen müssen, die in stressigen Berufen sind oder die einfach nicht noch mehr Chaos brauchen.

Das Ergebnis: Frauen fühlen sich gesehen statt verwaltet.

 

 

Unterschied im emotionalen Gesamterlebnis

 

Es geht nicht darum, ob ein Land „besser“ ist.

Sondern darum, wo Frauen sich sicherer fühlen.

Spanien bietet vielen Frauen etwas, das sie in Deutschland vermissen:

 

  • ein Gefühl der Ruhe
  • ein klarer, verständlicher Ablauf
  • weniger Druck
  • eine warmherzige Atmosphäre
  • das Gefühl: „Hier darf ich sein, wie ich bin.“

 

Für hochsensible Frauen ist das oft der Moment, in dem die Entscheidung innerlich schon gefallen ist.

 

 

Warum hochsensible Frauen im Ausland oft besser aufgehoben sind

 

Wenn du hochsensibel bist, erlebst du eine Kinderwunschbehandlung anders als andere Frauen. Intensiver. Tiefer. Schneller überwältigt.

Und gleichzeitig unglaublich fein im Spüren, was dir guttut und was nicht.

Manchmal denken hochsensible Frauen, dass diese Feinheit ein Nachteil ist.

Dabei ist sie genau das Gegenteil:

Sie führt dich dorthin, wo du dich wirklich sicher fühlst.

Hochsensibilität bedeutet: Du nimmst alles wahr. Auch das, was unausgesprochen bleibt...

Wartezimmer-Geräusche, wechselnde Ärzte, unklare Abläufe, kurze Gespräche, hastige Übergänge…

Für viele Frauen ist das Alltag.

Für hochsensible Frauen ist das Stress pur.

 

Und Stress beeinflusst:

 

  • die hormonelle Balance
  • das Immunsystem
  • das Vertrauen in den Prozess
  • das Gefühl von Kontrolle

Wenn etwas zu viel ist, spürst du es sofort. Nicht erst nach Wochen.

 

Spanien bietet etwas, das hochsensible Frauen intuitiv suchen: Klarheit!

 

Viele meiner Leserinnen beschreiben den gleichen Moment:

„Ich habe den Ablauf gelesen – und plötzlich fühlte es sich leichter an.“

Kein Durcheinander. Keine versteckten Schritte.

Keine Angst, etwas zu verpassen.

Ein klarer Weg.

Für hochsensible Frauen ist das wie ein Reset fürs Nervensystem.

Wärme und menschliche Kommunikation wirken wie ein emotionaler Schutzraum

Hochsensible Frauen spüren Stimmungen und Atmosphären sofort.

 

Und sie merken es, wenn:

 

  • jemand wirklich zuhört
  • jemand sie ernst nimmt
  • jemand ruhig spricht
  • jemand ihre Unsicherheit wahrnimmt, bevor sie sie aussprechen

 

Spanische Kliniken (und gerade Teams mit Koordinatorinnen-Struktur) arbeiten häufig mit mehr Zeit, Geduld und Transparenz. Es ist nicht „besser“. Es passt einfach oft besser zu Frauen, die mit liebevoller Klarheit besser zurechtkommen als mit nüchternem Pragmatismus.

 

 

Hochsensibilität ist kein Hindernis...sie ist ein Kompass

 

Viele Frauen denken, sie seien „zu sensibel“ für diesen Prozess.

Aber eigentlich zeigt ihre Sensibilität ihnen genau das, was Körper und Herz brauchen,

um diesen Weg gut gehen zu können:

 

  • ruhige Abläufe
  • klare Kommunikation
  • weniger Druck
  • Menschen, die sie ernst nehmen
  • ein Ort, an dem sie sich nicht erklären müssen

Für viele hochsensible Frauen wird Spanien deshalb nicht nur zu einer Option…

sondern zu einem Ort, an dem sie wieder durchatmen können.

 

Mehr Orientierung rund um Kinderwunsch & Nervensystem findest du hier.

 

FAQ: Kinderwunschbehandlung im Ausland

 

Welche Behandlungen sind in Spanien möglich, die in Deutschland nicht erlaubt sind?

 

In Spanien sind Eizellspende und Samenspende möglich – also auch eine Doppelspende.

Bei IVF ist außerdem PGT erlaubt (deutsch oft: PID/PID-A). Dabei wird die Chromosomenzahl der Embryonen überprüft, um chromosomal nicht gesunde Embryonen nicht zu transferieren – mit dem Ziel, Implantationsfehler, Fehlgeburten und gesundheitliche Risiken zu reduzieren.

In Spanien können auch lesbische Paare mithilfe der ROPA-Methode gemeinsam Mutter werden: eine Frau spendet die Eizellen, die andere trägt das Baby aus.

Außerdem können in Spanien alle Eizellen eines Zyklus befruchtet und Embryonen bis Tag 5/6 kultiviert werden, sodass Biolog*innen den besten Embryo des gesamten Zyklus auswählen können.

 

Wie läuft eine Behandlung im Ausland ganz praktisch ab?

 

Du kontaktierst die Klinik per E-Mail oder Telefon, schilderst kurz deinen Fall. Deine Koordinatorin stellt dir die richtigen Fragen und organisiert einen Arzttermin (online oder vor Ort). Du erhältst eine Liste fehlender Untersuchungen (zu Hause oder in der Klinik). Parallel kann geplant werden, wann du nach Spanien kommst. Nach Vorliegen aller Ergebnisse erstellt der Arzt dein Protokoll, abgestimmt auf Akte und Verfügbarkeit. Du startest zu Hause und reist nur für Punktion und/oder Transfer an. Die Klinik begleitet dich aus der Ferne bis zum Ende des ersten Trimesters.

 

Kann ich Untersuchungen in Deutschland machen lassen, bevor ich reise?

 

Ja. Und das ist oft eine große Erleichterung.

In Deutschland können Untersuchungen manchmal organisatorisch herausfordernd oder teuer sein. Deshalb entscheiden sich viele Patientinnen, für einen Tag nach Spanien zu fahren und alles gebündelt durchführen zu lassen. Kliniken wie Vida Fertility haben zudem Vereinbarungen mit deutschen Laboren, die Verschreibungen akzeptieren.

Wichtig: Untersuchungen, die du kürzlich gemacht hast, müssen nicht wiederholt werden. Bitte deine Koordinatorin um eine vollständige Liste inkl. Gültigkeitsdauer.

 

 

Ist eine Eizellspende anonym?

 

In Spanien ist die Eizellspenderin anonym. Weder Eltern noch Kind erfahren die Identität. Die Spenderin erfährt auch nicht, ob aus ihrer Spende ein Kind entstanden ist.

Spenderinnen durchlaufen medizinische, psychologische, gynäkologische und genetische Tests. Danach erfolgt ein Abgleich nach Phänotyp (Ähnlichkeit) für die bestmögliche Übereinstimmung. Diese Regeln gelten auch für Samenspenden.

 

 

Wie viele Reisen sind notwendig?

 

Je nach Behandlung ein bis drei Reisen. Erstberatung, Untersuchungen und Zyklusüberwachung können häufig zu Hause erfolgen. Punktion und/oder Transfer sind planbar. Flüge und Unterkunft können rechtzeitig gebucht werden.

 

 

Welche Chancen habe ich überhaupt noch?

 

Dr. Spies sagt dazu sehr klar: "Erfolgsraten hängen vom individuellen Fall ab.

IVF hat bessere Chancen als IUI – aber weniger als IVF mit PID oder Eizellspende."

Welche Strategie für dich passt, entscheidet sich in der Beratung anhand von Eizellreserve, Spermiogramm, Alter, Hormonen, Vorgeschichte und bisherigen Zyklen.

 

 

Wie läuft die Nachsorge ab, wenn ich wieder zu Hause bin?

 

Unmittelbar nach dem Transfer erhältst du deinen Medikamentenplan und das Rezept. Die Koordinatorin bleibt bis zum Ende des ersten Trimesters in Kontakt. Nicht nur wegen der Medikamente, sondern auch wegen des Schwangerschaftsverlaufs (inkl. Herzschlag-Ultraschall).

 

 

Ist eine Behandlung im Ausland teurer?

 

Die Angebote sind detailliert und transparent – keine versteckten Kosten.

Bei Vida umfassen Programme den ersten Embryotransfer sowie Ultraschall und Blutkontrollen, sofern diese in der Klinik durchgeführt werden. In Spanien gibt es keine Kostenübernahme durch die deutsche Sozialversicherung. Gleichzeitig sind Behandlungen oft günstiger als in Deutschland. Nicht enthalten sind meist Medikamente (abhängig vom Protokoll) und die Vitrifikation von Embryonen (abhängig von der Anzahl). Zusatzleistungen werden von Anfang an besprochen. Ohne Überraschungen.

 

 

Wie finde ich heraus, ob Spanien für mich emotional der richtige Ort ist?

 

Achte auf die Atmosphäre im Erstgespräch. Fühlt sich die Kommunikation ruhig an? Bekommst du klare Antworten? Hast du das Gefühl, verstanden zu werden?

Dein Nervensystem ist oft der beste Kompass.

 

 

Wie schnell könnte ich starten?

 

Bei Vida gibt es keine Warteliste. Der Zeitplan richtet sich nach Körper, Verfügbarkeit und medizinischer Akte. Der erste Beratungstermin kann meist innerhalb von zwei Wochen nach Kontaktaufnahme stattfinden. Auf Wunsch kann man vorab eine Liste der notwendigen Untersuchungen anfordern, damit die Ergebnisse schon beim Arzttermin vorliegen.

 

 

 

Was du aus diesem Artikel mitnehmen darfst

 

Eine Kinderwunschreise ins Ausland ist kein spontaner Schritt. Sie ist ein bewusster, mutiger und oft unglaublich klärender Schritt.

Viele Frauen finden erst dort das, was sie zuvor vergeblich gesucht haben:

klarere Abläufe, mehr Optionen, modernere Techniken

und ein Umfeld, in dem sie sich gesehen fühlen.

 

Spanische Kliniken wie Vida gehören seit Jahren zu den beliebtesten Anlaufstellen für deutschsprachige Frauen. Nicht, weil es exotisch klingt, sondern weil es einen echten Unterschied macht, wie Behandlung, Kommunikation und Begleitung dort gedacht werden.

 

Und wenn du spürst, dass dein Weg genau hier weitergehen könnte, dann darfst du wissen:

Du musst nichts überstürzen.

Du darfst jeden Abschnitt in deinem Tempo gehen.

Und du darfst dir Unterstützung holen, die dich wirklich hält.

 

Wenn du beim Lesen gemerkt hast, wie dein Körper gleichzeitig hofft und anspannt, dann ist das keine Schwäche, sondern Information. Kinderwunschbehandlung ist nicht nur ein medizinischer Prozess, sondern auch ein Nervensystem-Prozess.


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Kein Coaching, kein „Du musst positiv sein“.

Nur ein sicherer Moment, in dem du dich wieder spürst – bevor du den nächsten Schritt planst.

Kostenlos und ohne Anmeldung.

 

Für Frauen,

die nach dem Lesen noch mehr Klarheit suchen

 

Dieser Artikel gibt einen Überblick über die emotionalen, rechtlichen und medizinischen Unterschiede einer Kinderwunschbehandlung im Ausland.

 

Viele Leserinnen spüren danach zwei Dinge gleichzeitig:

 

Erleichterung, weil Zusammenhänge klarer werden

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Kinderwunschbehandlung im Ausland als hochsensible Frau, Praxis Liebenswert und Vida Fertility

Transparenz-Hinweis

Dieser Artikel entstand in redaktioneller Zusammenarbeit mit Vida Fertility.

Für die Veröffentlichung selbst wurde kein Honorar gezahlt.

Praxis Liebenswert arbeitet mit ausgewählten medizinischen Partnern zusammen, die unsere Werte von Transparenz, Selbstbestimmung und achtsamer Begleitung teilen.

Sollte sich aus dem Kontakt eine Behandlung ergeben, kann eine Vermittlungsvergütung erfolgen.

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Gesamtübersicht

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Warum immer mehr Frauen über eine Kinderwunschbehandlung im Ausland nachdenken

Autorin: Bettina Müller-Farné , Gründerin des Liebenswert-Magazins

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