
Praxis Liebenswert begleitet Frauen weltweit
- besonders in sensiblen Lebensphasen und im Leben im Ausland
Rituale & innere Übergänge
im Leben hochsensibler Frauen
Übergänge sind Phasen, in denen sich etwas verändert, ohne bereits Form anzunehmen.
Sie liegen zwischen Abschied und Neubeginn, zwischen dem, was war,
und dem, was noch keinen Namen hat.
Viele Menschen erleben diese Zeiten als instabil oder verunsichernd...dabei sind Übergänge keine Störung, sondern ein eigener Zustand.
Auf dieser Seite ordnen wir Übergangszeiten ein:
im Leben, in Beziehungen, im Körper und in kollektiven Phasen des Jahres.
Nicht, um sie zu beschleunigen, sondern um ihnen Raum zu geben.
Hochsensible Frauen erleben Übergänge intensiver als andere.
Schwangerschaft, Geburt, ein Kaiserschnitt, das Mutterwerden, Zeiten des Loslassens oder ein innerer Neubeginn hinterlassen nicht nur äußere Veränderungen, sondern wirken tief im Nervensystem und in der emotionalen Wahrnehmung nach.
Diese Übersichtsseite bündelt ausgewählte Artikel, Rituale
und stille Formate aus dem Liebenswert-Magazin,
die hochsensible Frauen in solchen Lebensphasen begleiten.
Im Mittelpunkt stehen dabei nicht schnelle Lösungen oder Selbstoptimierung,
sondern Orientierung, Regulation und ein behutsamer Umgang mit inneren Prozessen.
Die hier verlinkten Beiträge beschäftigen sich unter anderem mit Ritualen in Schwangerschaft und Geburt, der seelischen Integration nach einem Kaiserschnitt,
Abend- und Übergangsritualen für Mütter, Quiet Rooms zur Selbstregulation
sowie mit der Verbindung von Hochsensibilität und Nervensystem.
Diese Seite dient als thematischer Anker für alle Inhalte, die sich mit inneren Übergängen beschäftigen – ruhig, strukturiert und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Sie lädt dazu ein, Zusammenhänge zu erkennen, passende Begleitung zu finden
und den eigenen Weg durch sensible Lebensphasen achtsam zu gestalten.
Manche Übergänge lassen sich nicht in einem Text halten.
Dafür entsteht bei Praxis Liebenswert ein Jahresraum in Vorbereitung.
Rituale in Schwangerschaft und Geburt
Begleitende Texte zu innerer Vorbereitung, emotionaler Sicherheit und spiritueller Deutung rund um Schwangerschaft und Geburt.
Spirituelle Bedeutung von Schwangerschaft
Hochsensibilität in der Schwangerschaft: Was wirklich dahintersteckt
Warum schwangere Auswanderinnen besondere Rituale brauchen
Kaiserschnitt und seelische Integration
Artikel zur Verarbeitung, Einordnung und inneren Heilung nach einem Kaiserschnitt – jenseits medizinischer Aspekte.
Kaiserschnitt - Das stille Wissen
Spirituelle Bedeutung Kaiserschnitt
Abendrituale und Regulation für Mütter
Impulse und Rituale für den Tagesabschluss, zur Beruhigung des Nervensystems und zur emotionalen Selbstfürsorge.
Abendrituale für hochsensible Mütter
Kraft der Flamme – wie Kerzenrituale deine Energie fokussieren
Quiet Rooms – stille Räume zur Selbstregulation
Manche Frauen suchen keinen Raum, um „bearbeitet“ zu werden. Sie suchen einen Ort, an dem ihr Nervensystem zur Ruhe kommen darf – ohne Ziel, ohne Bewertung, ohne Erwartung.
Aus genau diesem Bedürfnis heraus sind die Quiet Rooms bei Praxis Liebenswert entstanden.
Sie sind kein therapeutisches Angebot und ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Begleitung.
Vielmehr sind sie ein stiller, strukturierter Raum für Selbstregulation, Innenschau und sanfte Entlastung – besonders für sensible Frauen in Übergangsphasen.
Die Quiet Rooms laden dazu ein, wieder bei sich anzukommen. Nicht, um etwas zu verändern.
Sondern um wahrzunehmen, was bereits da ist.
Mehr über die Quiet Rooms findest du hier
Hochsensibilität und Nervensystem
Grundlagen, Einordnungen und vertiefende Artikel zur Verbindung von Hochsensibilität, Reizverarbeitung und emotionaler Regulation.
Was Hochsensibilität NICHT ist
Nervensystem & stille Begleitung
Wenn dein Nervensystem gerade nicht mehr mitmacht
Loslassen, Neubeginn und innere Übergänge
Texte zu Lebensphasen des Wandels – etwa beim Übergang ins Muttersein, im Kinderwunsch oder bei persönlichen Neuausrichtungen.
Warum Frauen Mutter werden – und warum manche es nicht wollen
Wenn der Kinderwunsch zur Sinnfrage wird
Rituale im Alltag hochsensibler Frauen
Alltagstaugliche Rituale, die Halt geben, Struktur schaffen und innere Übergänge sanft begleiten.
Altes Frauenwissen neu entdecken: Rituale für sensible Mamas
Leben im Rhythmus des Mondes: Wie die Mondzyklen hochsensible Frauen stärken können
❓ FAQ
Was ist eine Übergangszeit?
Eine Übergangszeit ist eine Phase, in der sich etwas verändert, ohne bereits klar oder abgeschlossen zu sein. Sie liegt zwischen dem, was war, und dem, was noch keine feste Form hat. Übergänge sind kein Stillstand, sondern ein eigener Zustand.
Warum fühlen sich Übergangszeiten oft so unruhig an?
Weil unser inneres System nach Orientierung sucht. Übergänge bieten noch keine Richtung, kein Ziel und keine Entscheidung...genau das kann sich zunächst instabil anfühlen. Diese Unruhe ist kein Zeichen von Scheitern, sondern ein natürlicher Teil von Veränderung.
Muss ich in einer Übergangszeit etwas entscheiden?
Nein. Übergangszeiten verlangen nicht nach schnellen Entscheidungen. Oft ist es hilfreicher, nichts zu beschleunigen und dem inneren Prozess Zeit zu geben. Klarheit entsteht häufig erst nach der Übergangsphase, nicht mitten in ihr.
Sind Übergangszeiten Krisen?
Nicht unbedingt. Übergänge können sich ähnlich anfühlen wie Krisen, sind aber nicht automatisch problematisch. Sie zeigen an, dass sich etwas neu ordnet...auch dann, wenn das Ergebnis noch nicht sichtbar ist.
Warum spielen bestimmte Zeiten im Jahr dabei eine Rolle?
Viele Kulturen haben beobachtet, dass bestimmte Phasen im Jahreslauf Übergänge bündeln – etwa zwischen Winter und Frühling oder zwischen Wachstum und Rückzug. Diese Zeiten wirken nicht „magisch“, sondern kollektiv ordnend: Sie helfen, innere Prozesse einzuordnen, statt sie zu beschleunigen.
Wie kann ich gut durch eine Übergangszeit gehen?
Indem du ihr Raum gibst. Übergänge brauchen weniger Antworten und mehr Erlaubnis. Ruhe, Einordnung und das Wissen, dass du nicht „zu langsam“ bist, können stabilisierend wirken – auch ohne sichtbar etwas zu tun.

Übergänge im Jahreskreis
- wenn Veränderung kollektiv spürbar wird
Manche Übergänge entstehen aus dem Leben heraus.
Beziehungen verändern sich. Rollen verschieben sich.
Etwas endet, ohne dass ein neuer Anfang sichtbar ist.
Andere Übergänge sind kollektiv spürbar.
Seit Jahrhunderten haben Kulturen bestimmte Zeiten im Jahr als Schwellen wahrgenommen...nicht, um sie zu feiern, sondern um sie einzuordnen.
Diese sogenannten Jahreskreiszeiten markieren keine Neuanfänge, sondern Zwischenräume: Phasen, in denen sich etwas löst, ordnet oder vorbereitet.
Auch heute erleben viele Menschen in diesen Zeiten eine besondere innere Wachheit, Unruhe oder Sensibilität – ohne genau benennen zu können, warum.
Bei Praxis Liebenswert betrachten wir diese Übergänge nicht spirituell aufgeladen.
Wir betrachten sie als kulturelle Orientierungshilfen:
Sie helfen, innere Prozesse zu verstehen, ohne sie zu beschleunigen oder zu bewerten.
Nicht jede Veränderung braucht ein Ziel.
Manche brauchen zuerst einen Raum.
Aktuelle Einordnungen aus dem Jahreskreis
Nicht alles braucht sofort ein Ziel – Imbolc und die Kraft des Dazwischen
(wird am 01.02.2026 veröffentlicht)
❓ FAQ
Was sind Jahreskreiszeiten – jenseits von Ritualen?
Jahreskreiszeiten bezeichnen bestimmte Übergangsphasen im Jahr, die seit jeher als Schwellen wahrgenommen wurden – etwa zwischen Dunkelheit und Licht oder Rückzug und Aufbruch. Sie sind weniger Termine als Orientierungshilfen für Veränderung.
Warum reagieren viele Menschen in diesen Zeiten sensibler?
Weil Übergänge sich nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich zeigen. In Jahreskreiszeiten berichten viele von Unruhe, Müdigkeit oder erhöhter Wahrnehmung. Das ist kein Zeichen von Instabilität, sondern von erhöhter innerer Wachheit.
Haben Jahreskreiszeiten eine spirituelle Wirkung?
Sie müssen nicht spirituell gedeutet werden. Bei Praxis Liebenswert verstehen wir sie als kulturelle Einordnungen: Zeiten, in denen Veränderung kollektiv spürbar wird...ohne dass daraus Bedeutung oder Handlungsdruck entstehen muss.
Muss ich Jahreskreisfeste bewusst begehen, damit sie „wirken“?
Nein. Diese Zeiten wirken nicht, weil man etwas tut, sondern weil sie bereits da sind. Es braucht keine Rituale, keine Vorsätze und keine Entscheidungen. Wahrnehmen reicht.
Warum fühlen sich manche Jahreskreiszeiten schwerer an als andere?
Weil nicht jede Übergangsphase Aufbruch bedeutet. Einige markieren Rückzug, Loslösung oder innere Neuordnung. Gerade diese Zeiten können sich emotional dichter anfühlen, ohne dass etwas „falsch“ läuft.
Was ist eine hilfreiche Haltung gegenüber Jahreskreiszeiten?
Nicht beschleunigen. Nicht erklären. Nicht bewerten.
Jahreskreiszeiten laden dazu ein, Übergänge zu bewohnen, statt sie zu überwinden.

Für Nächte,
in denen nichts mehr sortiert werden will
Wenn der Körper müde ist
und der Kopf trotzdem wach bleibt,
braucht es oft keinen Rat.
Manche Frauen öffnen dann
einen stillen Raum
für ihr Nervensystem.
Ein ruhiger Ort für lange Nächte