Hochsensible Mütter und Überforderung – 5 Wege raus aus dem Dauerstress

Was kann hochsensible Mutter bei Überforderung tun?

„Ich halte das nicht mehr aus. Alles ist mir zu viel.“
Diesen Satz habe ich schon so oft gehört – und auch selbst gedacht.

Hochsensible Mütter erleben den Mama-Alltag intensiver als andere.

Geräusche sind lauter, Streit ist schmerzhafter, Anforderungen sind überwältigender.


Während andere scheinbar mühelos Kinder, Haushalt, Job und Beziehung jonglieren, sitzen hochsensible Mamas oft abends da und fühlen nur eines: Überforderung pur.

 

Doch weißt du was? Du bist damit nicht allein.

Und: Es gibt Wege, die dir helfen, dein Nervensystem wieder in Balance zu bringen.

Warum hochsensible Mütter schneller an ihre Grenzen kommen

 

 

Hochsensibilität bedeutet: dein Nervensystem nimmt mehr Reize auf und verarbeitet sie intensiver.
Das hat viele Vorteile (Empathie, Kreativität, Intuition) – aber im Alltag mit Kindern wird es oft zum Dauerfeuer:

  • Lärmpegel: Geschrei, Musikspielzeug, Geschirrklappern – alles auf einmal.
  • Emotionen: Kinderwut trifft dich wie ein Sturm im Herzen.
  • Erwartungen: „Du musst das doch schaffen!“ – von außen UND innen.

 

Das Ergebnis: Schon kleine Situationen fühlen sich an, als würdest du einen Marathon laufen.

Eine Geschichte aus dem echten Leben

 

„Es ist, als ob ich nie zur Ruhe komme“, erzählte mir Anna, zweifache Mama und hochsensibel.
„Wenn beide Kinder gleichzeitig etwas wollen, fängt mein Herz an zu rasen. Danach brauche ich Stunden, um wieder runterzukommen.“

Vielleicht erkennst du dich darin wieder.

Diese Reaktionen sind keine Schwäche – sie sind die logische Folge deines fein eingestellten Nervensystems.

5 Wege raus aus dem Dauerstress

 

 

1. Mini-Pausen statt große Fluchten

Du musst nicht gleich einen Wellnessurlaub buchen.
Schon 3 Minuten bewusstes Atmen, während die Kinder spielen, helfen deinem Nervensystem, sich neu einzustellen.

 

2. Rituale als Anker

Hochsensible Mütter brauchen Verlässlichkeit.
Ein kleines Morgenritual (Kerze anzünden, Duftanker, kurze Affirmation) kann den Ton für den ganzen Tag setzen.

 

3. Nein sagen ohne Schuldgefühle

Grenzen setzen heißt nicht, dein Kind zurückzuweisen. Es heißt, dir selbst treu zu bleiben.
Und das ist das größte Geschenk, das du deinem Kind machen kannst: eine stabile Mama.

 

4. Reizstopper einbauen

Kopfhörer mit leiser Musik, ein duftender Roll-on mit beruhigendem Öl, ein kurzer Gang auf den Balkon – kleine Tools helfen, wenn die Welt zu laut wird.

 

5. Geteilte Verantwortung

Du musst nicht alles alleine schaffen.
Ob Partner, Familie oder Kita: Hochsensible Mütter brauchen bewusst mehr Unterstützung.

Das ist keine Schwäche, sondern kluge Selbstfürsorge.

 

 

Fazit: Du bist nicht zu schwach – du bist hochsensibel

 

 

Überforderung heißt nicht, dass du versagst.

Es heißt, dass dein Nervensystem mehr wahrnimmt – und das darfst du ernst nehmen.

 

Wenn du merkst, dass dein Mama-Alltag dich auffrisst: Du bist nicht allein.
Und du darfst lernen, deine Sensibilität als Stärke zu leben ... nicht als Schwäche.

Und wenn dein Nervensystem nicht mehr mitmacht: Hier beginnt die Entlastung.

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