Vielleicht hast du dir diese Frage schon gestellt.
Leise.
Für dich allein.
Vielleicht nachts, wenn alles still ist.
Oder tagsüber, zwischen zwei ganz normalen Momenten.
Und sie kommt oft ganz plötzlich: Habe ich etwas falsch gemacht?
Die kurze Antwort ist: Nein.
Auch wenn es sich genau so anfühlt.
Viele Frauen tragen nach einer Fehlgeburt ein Gefühl von Schuld in sich.
Nicht, weil jemand es ihnen sagt.
Sondern weil der eigene Körper sich plötzlich fremd anfühlt.
Weil etwas passiert ist, das nicht hätte passieren sollen.
Und weil es keine klare Erklärung gibt.
Was viele nicht wissen:
In den meisten Fällen liegen Ursachen vor, die außerhalb deiner Kontrolle liegen.
Chromosomale Veränderungen. Körperliche Faktoren.
Prozesse, die du weder beeinflussen noch verhindern kannst.
Das macht den Verlust nicht leichter, aber es verändert die Frage.
Nicht mehr: Was habe ich falsch gemacht?
Sondern vielleicht langsam: Was ist eigentlich passiert?
Wenn du dir genau diese Frage stellst und dir mehr Klarheit wünschst – medizinisch und emotional – dann findest du hier eine ausführliche Einordnung und Antworten aus einem Gespräch mit einer erfahrenen Gynäkologin:
Zum Artikel über wiederholte Fehlgeburten
Du musst das nicht alles auf einmal verstehen.
Manchmal reicht ein erster Satz, der sich ein kleines bisschen weniger schwer anfühlt.
Es gibt Momente, in denen Worte nicht mehr reichen.
Wenn du merkst, dass dein Nervensystem Ruhe braucht, nicht noch mehr Informationen, dann findest du hier einen stillen, kostenlosen Begleitraum für dich:
Trost im Mondlicht – ein leiser Raum für schwere Tage
👉Dieser Artikel ist Teil der Serie: "Frag Liebenswert: Weil keine Frage zu sensibel ist"
Alle Artikel findest du hier.
Autorin: Bettina Müller-Farné - Herausgeberin des Liebenswert-Magazins
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